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Presseartikel

Wasserpflanzen als Geschenk zur EinweihungWasserpflanzen als Geschenk zur Einweihung

Wenn`s grünt und blüht zur Feier

 

Einweihung Naturschaugarten Lindenmühle

 

Mz-Bretzenheim – Mittelalterliche Musik in einem Schaugarten für heimische Pflanzen - Kaffee- und Blütenduft an frischer Luft - gespendete Kuchen - und Kinder, die Insekten suchen - viel verspricht der Arbeitskreis Naturnahes Grün der Lokalen Agenda.

 

Am Sonntag, den 3. Juni 2007 wird um 14 Uhr der „Naturschaugarten Lindenmühle“ feierlich eingeweiht. Die Stadt Mainz stellte dem ehrenamtlichen Arbeitskreis 2004 ein schönes Gelände in Mainz-Bretzenheim am Mühlweg zur Verfügung. Schirmherr des Projektes ist Umweltdezernent Wolfgang Reichel.

 

Geistliche von drei verschiedenen Konfessionen werden zu Beginn der Feier den Naturschaugarten einweihen. Denn auch sie möchten an diesem Tag auf das Erhalten der Schöpfung hinweisen und die Freude über das gelungene Bürgerprojekt bekunden.

 

Die Stars des Tages aber werden zweifellos die Pflanzen sein. Führungen werden auf geschwungenen Wegen an kleinen Hügeln mit Trockenmauern und Beeten entlang die  bunte Vielfalt der oft wenig bekannten heimischen Wildpflanzen zeigen.

 

Für Kinder gibt es einen Malwettbewerb und die Möglichkeit, mit Becherlupen die Insekten zu bewundern, die sich in einem Naturgarten wohl fühlen. Ein kleiner Bücherflohmarkt wird dabei helfen, Geld für die Herbstpflanzung zu sammeln.

 

Spenden waren immer eine große Hilfe bei diesem Projekt. So spendete jetzt „Ihr Teichcenter“ aus Bad Münster 100 Wasserpflanzen, das Schieferwerk aus Bacharach zur Bachlaufgestaltung Schiefer und für einen Fotowettbewerb die Naturgartenfirma „Ahornblatt“ und „EDEKA Bretzenheim“ Gutscheine. Für weitere Kuchenspenden zur Feier wäre man sehr dankbar, betonte Karlheinz Endres vom Arbeitskreis.

 

Treffpunkt: Naturschaugarten Lindenmühle am Mühlweg in Mz-Bretzenheim, Straßenbahnhaltestelle Lindenmühle, Info 06131 35967

2. Preis des Fotowettbewerbes2. Preis des Fotowettbewerbes

Einweihungsfest Naturschaugarten

Natur pur und Fotowettbewerb

Es färbte sich die Wiese grün

Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.

 

Warum es sich nicht wie Novalis um 1800 ergehen lassen und so eine Stimmung
einfangen? Sich im Naturschaugarten Lindenmühle auf eine sonnenbeschienene
Steinbank setzen und die Frühlingsdüfte zutragen lassen, das empfiehlt der
Arbeitskreis Naturnahes Grün.

Die Ehrenamtlichen des Arbeitskreises haben neue Sträucher gepflanzt und
über 1000 Frühblüherzwiebeln gesetzt. Ein Wildbienenhotel mit integrierter
Schautafel entsteht und der Naturgarten rüstet sich für seine
Einweihungsfeier am Sonntag, dem 3. Juni. Von 14 – 18 Uhr will man dieses
Ereignis würdig begehen. Kuchenspenden werden gerne angenommen, und viele
Überraschungen sind geplant, erklärt Dr. Dieter Reuße.

Jetzt schon ist man gespannt auf eingesendete Bilder für einen
Fotowettbewerb. Bis zum 28. Mai können bis zu 3 digitale Bilder eingesendet
werden. Pflanzgutscheine vom Sponsor Ahornblatt zu 100, 50 und 25 Euro sowie
viele Sachpreise locken.

Zum Fotografieren dürften natürlich die Beete nicht betreten werden, aber viele Wege führen um die Pflanzflächen mit den heimischen Pflanzen. Schüler der Grundschule an den Römersteinen werden zusätzlich einen Rindenmulchweg bauen, freut sich Reuße.

 

Infos / Bildeinsendungen: karlheinzendres@web.de

www.mainz-naturnah.de, AK Naturnahes Grün, Lokale AGENDA 21 Mainz

Kinder der KITA Mühlweg pflanzenKinder der KITA Mühlweg pflanzen

Pressemitteilung vom 27.9.2006
Urobsthecke der Lokalen AGENDA Mainz

Spendenbäume bereichern den Naturschaugarten in Mainz-Bretzenheim

Der Naturschaugarten Lindenmühle, das Projekt des Arbeitskreises 'Naturnahmes Grün' der Lokalen AGENDA 21 Mainz, ist mittlerweile vielen Mainzerinnen und Mainzern bekannt. Seit nunmehr drei Jahren arbeiten zahlreiche Ehrenamtliche daran, einen Schaugarten mit einheimischen Pflanzen, naturnah gestaltet, für jedermann erlebbar zu machen.


"Ganz besonders stolz sind wir auf unsere Urobsthecke, die im Herbst von Kindern der Tagesstätte am Mühlweg gepflanzt wird", freut sich Karlheinz Endres, Sprecher des Arbeitskreises 'Naturnahes Grün'. Ermöglicht haben dieses Projekt elf Sponsoren, die die Gehölze für diese besondere Hecke gespendet haben. "Zuckeräpfelchen, Weinbergspfirsiche, Urpflaume und Felsenbirne, ungewöhnliche und seltene heimische Bäume und Sträucher werden die Urobsthecke ab Herbst zieren", erklärt Karlheinz Endres. Er hoffe sehr, dass der Schaugarten auch bald "Früchte tragen werde", die von den Kindern geerntet werden können: "Uns war es von Anfang an wichtig, Kinder und Jugendliche in die Arbeit an unserem Schaugarten einzubinden, im ihnen so den Zugang zu einheimischen Pflanzen und Tieren zu ermöglichen", erläutert Endres.

Vieles sei schon erreicht und noch mehr geplant. So soll in diesem Jahr ein Bachlauf gestaltet und ein "Wildbienenhotel" errichtet werden. Auch dabei erhält der AK 'Naturnahes Grün' tatkräftige Unterstützung von Schulklassen und Kindergartengruppen, die mit diesen spannenden Projekten den Schaugarten hautnah erleben können.

Spenden für den Naturschaugarten Lindenmühle sind weiterhin willkommen. Interessierte können sich direkt an den Arbeitskreis 'Naturnahes Grün' wenden (Internet: www.mainz-naturnah.de) oder an die AGENDA-Koordinierungsstelle beim Amt für Stadtentwicklung, Dr. Sabine Gresch (Telefon: 12-3730).
(red/ekö)

Lehrlinge für Wasserbau im NaturschaugartenLehrlinge für Wasserbau im Naturschaugarten

Eine Idee und die richtigen Leute trafen sich...

 

Ungewöhnliche Kooperation: Lokale Agenda  – Wasser- und Schifffahrtsamt

 

 

Warum liegt ein Anker in einem Naturschaugarten? Das fragt sich mancher Besucher des Naturschaugarten Lindenmühle in Mainz Bretzenheim. Nun – er ist Symbol für eine ungewöhnliche Kooperation, die beispielhaft sein kann: Ein Amt arbeitet mit engagierten Bürgern zusammen – und alle haben etwas davon!

 

Die Geschichte begann schon spektakulär: In gut zwei Jahren hatte der Arbeitskreis Naturnahes Grün der Lokalen Agenda 21 in Mainz den Naturgarten  mit heimischen Pflanzen gebaut, mit Trockenmauern, gewundenen Wegen, Hügeln, einer Sandfläche mit spezieller Flora, Duftpfad und vielem mehr.

 

Dass sie im Dez. 2005 einen Naturschutzpreis erhielten, ist der Lohn für vorbildlicher Beteiligung von Erwachsenen und Kindern beim Bau des „Naturschaugarten Lindenmühle.“

 

Viel Arbeit war es gewesen für die ehrenamtlich Tätigen. Und vieles schien erst einmal unerfüllbar: Ein naturnah gestalteter Bachlauf, eine Teichanlage, Uferbefestigungen, eine Brücke, weitere Wege- und Pflasterarbeiten.

 

Doch dann hatte Holger Tempel vom Arbeitskreis die richtige Idee und die richtige Verbindung: Er holte das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen und - Koblenz mit in das sprichwörtliche Boot.

 

Und so kam es, dass Lehrlinge für Wasserbau und Ausbilder der beiden Ämter im Oktober 2006 rund 3 Wochen im Naturschaugarten arbeiteten. In einer feierlichen Präsentation stellten sie nun Ende November ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor. Ihre Lehrlings- und Ausbildungsarbeiten haben lt. Holger Tempel „den Naturschaugarten um vieles verschönert.“

 

Der Arbeitskreis Naturnahes Grün der Lokalen Agenda 21 danke den Wasser- und Schifffahrtsämtern Bingen und Koblenz. Wie könne Ausbildung schöner sein, als etwas Bleibendes und Schönes zu schaffen.

 

Die erfolgreiche Kooperation  und die gelungenen Arbeiten der Lehrlinge und Ausbilder unterstützte auch ein Sponsor: Die Fa. Werner und Mertz bezahlte das Catering für die Abschlusspräsentation. Die Firma ist besonders bekannt ist durch die Marke Frosch und Erdal.

 

Im Naturschaugarten ist noch viel geplant: Eine neue Schautafel mit Wildbienenhotel, Ufer- und Teichbepflanzung, Frühblüherflächen, Igelbau und vieles mehr sollen den Besuchern weitere spannende Naturgartengestaltungsmöglichkeiten zeigen. „Ich bin zuversichtlich, dass sich auch künftig Unterstützung für das Projekt finden lässt!“ erklärte Herr Tempel. Möge er recht behalten.

 

Kontakt: www.mainz-naturnah.de Tel 06131 35967

Rede zur NaturschutzpreisverleihungRede zur Naturschutzpreisverleihung

Unter dem Motto "Stadtnatur- Statt Natur?" hatte die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz 2005 zu einem Wettbewerb aufgerufen. Ein spannendes Thema, bei dem es darum geht, Natur direkt vor unserer Haustür zu entdecken, zu erhalten oder auch den heimischen Pflanzen wieder mehr Chancen zu geben.

 

Natur in der Stadt erleben, das ist auch das Thema des Arbeitskreis Naturnahes Grün der Lokalen Agenda 21. Mit viel Ideen und Ausdauer entsteht seit 2004 in Mainz-Bretzenheim auf einem durch die Stadt Mainz zur Verfügung gestellten Gelände eine naturnahe Schauanlage. Schirmherr dieses Projektes ist der Umweltdezernent von Mainz, Wolfgang Reichel.
Es handelt sich nicht um eine herkömmliche Gartenschau, sondern um einen Garten, in dem einheimische Pflanzen an ihren Wuchsorten vorgestellt werden. So schafft diese gemeinschaftliche Initiative, unter aktiver Einbeziehung von Erwachsenen, Kindergärten und Schulen, einen Erlebnisraum, in dem Interessierte die Schönheit und Vielfalt der heimischen Gewächse wieder entdecken können.

Für die beispielhafte Integration von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern in die Projektarbeit wurde der Arbeitskreis von der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Margit Conrad Ende Dezember mit dem 2. Preis (1000 Euro) ausgezeichnet. "Das ist uns Ansporn und Bestätigung" sagt Dr. Dieter Reuße, einer der 14 Aktiven und sieht die Frühjahrpflanzung finanziell gesichert.

Viele Ideen wollen die Ehrenamtlichen noch verwirklichen. Ein Bachlauf soll gestaltet werden, Quellwasser wird dann zukünftig auf Flächen neben dem Schaugarten versickern.
Und natürlich soll es wieder neue Projekte mit Schulen und Kindergärten geben. Wann ist dieser Naturschaugarten fertig? "Je länger das Projekt dauert, um so mehr Menschen erreichen wir" erklärt Holger Tempel und wünscht deswegen, dass es nie enden möge.

Weitere Informationen:
Arbeitskreis Naturnahes Grün
Lokale Agenda 21
Karlheinz Endres
Tel. 06131 35967